In Matthäus 4 wurde Jesus dreimal vom Teufel versucht, und jedesmal antwortete er mit der Schrift und sagte „es steht geschrieben…“. Am Ende (V. 11) verließ ihn der Teufel. Auch wir können das tun, wenn wir seine Worte durch Auswendiglernen in unserem Herzen aufbewahren. Johannes 14:26 sagt: „Aber der Tröster, der Heilige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch erinnern alles des, das ich euch gesagt habe.“
„Da ward Jesus vom Geist in die Wüste geführt, auf daß er von dem Teufel versucht würde. Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden. Und er antwortete und sprach: Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht. Da führte ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so laß dich hinab; denn es steht geschrieben: Er wird seinen Engeln über dir Befehl tun, und sie werden dich auf Händen tragen, auf daß du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest. Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht auch geschrieben: Du sollst Gott, deinen HERRN, nicht versuchen. Wiederum führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, so du niederfällst und mich anbetest. Da sprach Jesus zu ihm: Hebe dich weg von mir Satan! denn es steht geschrieben: Du sollst anbeten Gott, deinen HERRN, und ihm allein dienen. Da verließ ihn der Teufel; und siehe, da traten die Engel zu ihm und dienten ihm.“
Matthäus 4:1-11
Uns ist geboten, den Harnisch Gottes anzuziehen, wozu auch gehört, an den Beinen die Bereitschaft anzuziehen, das Evangelium weiterzugeben. Epheser 6:15 sagt „und an den Beinen gestiefelt, als fertig, zu treiben das Evangelium des Friedens.“ Auswendiglernen ist ein Weg, darauf vorbereitet zu sein, das Evangelium weiterzugeben.
Sprüche 22:20-21 sagt „Habe ich dir's nicht mannigfaltig vorgeschrieben mit Rat und Lehren, daß ich dir zeigte einen gewissen Grund der Wahrheit, daß du recht antworten könntest denen, die dich senden?“
In dieser Zeit von Jeremias Leben war Gottes Wort ihm täglich zu „Schmach“ und „Spott“ geworden. So hatte Jeremia eine schlechte Einstellung und entschied, nicht länger für Gott zu reden. Doch Gottes Wort brannte in ihm, und er konnte nicht schweigen.